05/2009 Schlafen Sie gut?

Immer wieder hört man von Notverkäufen und Zwangsversteigerungen. Immer wieder frage ich mich auch, wie es zu solchen Situationen kommen kann.

Viel Zeit und Arbeit wird in die Auswahl des passenden Objektes gesteckt, jedes Detail wird verhandelt und alles mögli-che wird unternommen um einen fairen Preis zu vereinbaren. Danach wird, leider viel zu selten, mit einem Spezialisten die optimale Finanzierung erarbeitet. Doch, wenn man der Statistik glauben darf, dann sind die Gründe für gravierende Zahlungsschwierigkeiten bei Wohnbaukrediten kaum das Objekt selbst oder gestiegene Zinsen, sondern:  plötzliche Arbeitslosigkeit, Unfall und Krankheit. Auch die Scheidung der Ehe gehört oft zu den Gründen, warum ein Objekt plötzlich abgestoßen werden muss. Dabei ist die Absicherung gegen Unfall, Krankheit und Arbeitslosigkeit gegen sehr geringe Prämien leicht möglich, es lassen sich sogar gegen einen etwaigen Zinsanstieg Obergrenzen vereinbaren. Viele Versicherungen bieten maßgeschneiderte Produkte für genau diese Risiken an und ein Rechtsanwalt oder ein Notar hilft ihnen auch familiäre Angelegenheiten im Vorhinein zu regeln.

Lassen Sie sich daher unabhängig beraten! Denn nur eine unabhängige Finanzierungsberatung garantiert ihnen einen Überblick über alle am Markt verfügbaren Produkte und Varianten – von allen führenden Banken.

Cobis

COBIS 2008 Franz Ahm und Gregor Tauschitz

Erfahren Sie mehr unter 0800 – 808 160 oder unter www.cobis.at

Versicherungsschutz für den mobilen Tierarzt

„…eine Transportversicherung für die, meist im Auto transportierten, medizinischen Geräte auf alle Fälle“, meint Franz Ahm, vom auf Tierärzte spezialisierten Versicherungsmakler COBIS.

Immer wieder stellt man sich die Frage, wie umfangreich der Betrieb versichert werden soll, was ist absolut notwendig und welche Risiken können getrost selbst getragen werden. Dabei wird meist nur auf die offensichtlichen Gefahren wie Haftung, Feuer, Leitungswasser, Sturm und Einbruch/Diebstahl geachtet. Dass diese Risiken adäquat abzusichern sind, steht wohl außer Frage – ebenso wie die ausreichende Deckung bei Betriebsunterbrechungen. Für den Veterinär gibt es viele weitere versicherbare Gefahren, die ernstgenommen werden müssen.

Auf ein Risiko sollte ganz besonders geachtet werden: das Transportrisiko der hochwertigen mobilen Geräte wie Röntgen, Ultraschall, digitaler Entwickler usw. Viele Tierärzte müssen für Patientenbesuche viele ihrer Geräte mit zum Einsatzort transportieren, um schnell die richtigen Entscheidungen treffen zu können. Oft passieren genau bei solchen Fahrten Unfälle, sei es durch eine kleine Unachtsamkeit oder einen Fahrfehler bei oft schwierigem Gelände. Der Schaden am KFZ ist oft durch eine Kaskoversicherung gedeckt, doch die hochsensiblen medizinischen Geräte, die häufig sogar mehr wert sind als das Auto selbst, sind meist überhaupt nicht versichert. Solche Schadensfälle sind für den Arzt immer mit sehr unangenehmen Folgen verbunden, weil die Reparaturkosten der Geräte oft in die zigtausende Euro gehen.

Leider war auch der Versicherungsschutz für diese Schäden bis dato schwer möglich oder nur mit unakzeptablen Prämien zu erlangen. Zusammen mit unserem Kooperationspartner Feichter‘s VET waren wir häufig mit solchen Schäden konfrontiert und haben deshalb ein Produkt speziell für Tierärzte entwickelt. Zum Beispiel lässt sich mit einer Monatsprämie von 10,- Euro ein Gerätewert von 10.000,- Euro im Rahmen der Feichter‘s+ Polizze umfassend versichern. Die Deckung erstreckt sich auf Schäden durch Transportmittelunfälle, Einbruch/Diebstahl, Raub, Fahrzeugbrand sowie Blitzschlag und Explosion. Versicherungsschutz besteht in Österreich und den angrenzenden Staaten. Zusätzlich stellt Feichter‘s VET innerhalb von 48 Stunden gleichwertige Ersatzgeräte zur Verfügung.

Artikel vom VET-Journal Österreich, Februar 2009,
Franz Ahm ist Geschäftsführer der COBIS Versicherungsmakler GmbH mit Sitz in Klagenfurt und betreut mit seinem Unternehmen mehr als 3.000 Kunden in ganz Österreich.

Versicherung im Kleinunternehmen – Risikomanagement

Kurzartikel zur Absicherung des Unternehmers und des Unternehmens

Wichtig ist zu beachten dass die Versicherung nur ein Teil eines funktionierenden Risikomanagementes darstellt und dazu nicht nur der Versicherungsmakler zu Rate gezogen werden muss, sondern auch der Unternehmensberater, der Steuerberater, ihre Bank, die Mitarbeiter und vor allem Sie selbst sind gefordert!
Oft ließen sich unnötig hohe Versicherungsprämien vermeiden wenn Risikomanagement professionell und von allen Beteiligten betrieben würde. Risiken sind immer vorhanden und es ist schlicht unmöglich sämtliche Risiken auszuschalten, doch durch Erkennen und anschliesender Bewertung der vorliegenden Risiken ist es leicht möglich einen Großteil der Gefahren effektiv zu steuern.
Risikomanagement funktioniert immer nach dem selben Ablauf: Das bestehende Gesamtrisiko wird durch 1. Vermeidung, 2. durch Verminderung, erst 3. durch Abwälzung (Versicherung, Factoring, etc) soweit verringert, dass es akzeptabel wird das Restrisiko selbst zu tragen.

Wo zB. bei einem kleinen Unternehmen, durch Ausfall des Geschäftsführers ein hohes Risiko vorliegen kann, kann dies bei einer großen Firma, im selben Bereich nur ein sehr kleines darstellen. Wie schon erwähnt ist es daher nicht möglich pauschale Aussagen über die ideale Versicherung von Risiken zu geben da immer die individuelle Situation des Unternehmens und des Unternehmers vom Fachmann bewertet werden muss.

Grundsätzlich unterscheidet man im Gewerbebereich Dienstleister, Händler und Produzierende Betriebe oder Mischformen dieser. Zur Risikobeurteilung ist auch noch die Unternehmensstruktur- und Form sehr wichtig.

Haftpflichtrisiken
Schutz der passiven Vermögenswerte, d.h. Versicherung gegen Forderungen aus Schadenersatz. Jedes österreichische Unternehmen haftet mit seinem gesamten Vermögen für Schäden gegenüber Dritte (Kunden, wie auch Unternehmen). Gerade im Unternehmensbereich wird der Haftpflichtversicherung sicherlich die größte Wichtigkeit zugewiesen.

Betriebsunterbrechung
Schutz bei Betriebsunterbrechung, d.h. sollte aus bestimmten Gründen der Betrieb teilweise oder zu 100% unterbrochen sein, schützen diese Versicherung das Unternehmen vor Schäden durch Umsatzausfall. Diese Versicherungen zahlen zB. die weiter bestehenden laufenden Kosten inkl. den entgangenen Gewinn für den Zeitraum der Betriebsunterbrechung.

Sachversicherung
Schutz der aktiven Vermögenswerte, d.h. alle bestehenden Vermögenswerte, wie Betriebsgebäude, Produktionsmaschinen, Elektronik- und Computeranlagen, aber auch Einrichtung, Software, Datenbestand und Waren können gegen Beschädigung, Zerstörung bzw. Verlust versichert werden. Dieses Thema betrifft natürlich auch den eignen Fuhrpark und die Absicherung der Waren bei einem Transport.

Rechtsschutz
Schutz der eigenen Interessen, d.h. die Wahrung und Abwehr der Interessen des Unternehmens. Wie auch im Privatbereich können diese sehr teuer werden. Jeder Unternehmer sollte dafür vorsorgen, dass im Falle von gerichtlichen Auseinandersetzung die Kosten des Verfahrens und der Rechtsvertretung gedeckt sind – dieses betrifft vor allem auch die Beziehungen zu den Lieferanten und Kunden.

Forderungsausfall
Schutz gegen Forderungsausfälle, die Kreditschutzversicherung ist eine Möglichkeit die Solvenz der Kunden vor einem Geschäftsabschluß prüfen zu lassen. Sollte dieser dann nach Prüfung und Lieferung der Leistung nicht zahlungsfähig sein, tritt die Versicherung ein und leistet einen gewissen Anteil der offenen Forderung (70 – 80%).

Vorsorgen
Vorsorge für Zukunft, d.h. nach Absicherung aller Vermögenswerte und Absicherung gegen Schadenersatzforderung von dritten, ist auch eine Vorsorge für die Pensionen  der Unternehmer oder Führungskräften möglich und sinnvoll. Hier gibt es viele steuerlich sehr interessante Möglichkeiten. Beispielsweise die direkte Pensionszusage, die betriebliche Kollektivversicherung und den § 3 Abs 1 Z 15 des ESTG. Weiteres gibt es für E/A-Rechner und Unternehmen mit doppelter Buchhaltung die Möglichkeit, einen gewissen Teil nicht entnommene Gewinne steuerschonend ins Privatvermögen zu überführen.

Erschienen im Magazin OnTop im Januar 2009. http://www.ontop-online.at/
Franz Ahm und Gregor Tauschitz sind beide Geschäftsführer der COBIS Vermögensberatung- und Versicherungsmakler GmbH, geprüfte Versicherungsmakler und betreuen etwa 3.000 Gewerbe- und Privatkunden.

Wie viel Versicherung braucht der Mensch?

 

Fast jeder österreichische Haushalt zahlt weit über 2000 Euro jährlich für verschiedenste Versicherungen. Oft wird ein gar nicht geringer Teil dieses Geldes für Versicherungen ausgegeben, die nicht unbedingt notwendig oder zu teuer sind, auf der anderen Seite werden häufig wichtige Versicherungen, die unerlässlich wären, nicht berücksichtigt.

Wichtig ist, den eigenen Versicherungsbedarf grundsätzlich zu überprüfen. Dazu sollte überlegt werden, in welcher aktuellen Lebenssituation (vor allem Familien und Eigentumsverhältnissen) man sich befindet und ob dahingehend der angemessene Versicherungsschutz besteht. Dabei ist es notwendig, den eigenen Bedarf an Versicherungen seinen Lebensumständen anzupassen und ihn laufend zu aktualisieren. Dies gilt vor allem bei gravierender Veränderung der Lebensumstände, wie beispielsweise Wechsel des Berufsrisikos, Nachwuchs, Einkommenssprünge oder Erwerb eines Eigenheims. Vor allem in diesen Fällen bietet es sich an, eine Neustrukturierung der bestehenden Ab- bzw. Versicherungssituation durchzuführen.

Eine umfassende Anleitung zur perfekten Absicherung der persönlichen oder auch der betrieblichen Risiken ist pauschal weder möglich noch seriös und bedarf immer einer speziellen und individuellen Risikobeurteilung durch den Fachmann. Trotzdem soll versucht werden im folgenden Text exemplarisch auf die wichtigsten Bereiche für eine Privatperson einzugehen.

Haftpflichtversicherung

Schutz der passiven Vermögenswerte, d.h. Haftpflichtversicherung gegen Forderungen aus Schadenersatz. Jeder Österreicher haftet mit seinem gesamten Vermögen für Schäden gegenüber Dritte. Private Haftpflichtversicherungen werden meist im Paket mit Haushalts- und Eigenheimversicherungen verkauft. Dieser Bereich erhält zusätzliche Brisanz  bei Personen die beruflich mit  besonderen Haftpflichtrisiken konfrontiert sind, wie Manager, Prokuristen oder auch Aufsichtspersonen.

Unfall- und Berufsunfähigkeitsversicherung

Schutz der eigenen Arbeitskraft, d.h. bei längerer Arbeitsunfähigkeit, Berufsunfähigkeit bzw. Erwerbsunfähigkeit durch Krankheit oder Unfall sollte das aktive Einkommen geschützt sein. In der gesetzl. Unfall- und Sozialversicherung gibt es zwar Leistungen, aber diese sind deutlich geringer als das letzte Aktiveinkommen. Diese Lücke sollte bestmöglich geschlossen werden.

Sachversicherung (Eigenheim, Kfz, etc)

Schutz der Vermögenswerte, d.h. alle bestehenden Vermögenswerte, wie das Eigenheim, das neu erworbene KFZ usw. sollten umfassend versichert werden.

Rechtschutzversicherung

Schutz der eigenen Interessen, d.h. die Wahrung oder Abwehr persönlicher oder fremder  Interessen kann mitunter sehr teuer werden. Jeder sollte dafür vorsorgen, dass im Falle einer gerichtlichen Auseinandersetzung die Kosten des Verfahrens und der Rechtsvertretung gedeckt sind.

Pensionsvorsorge

Vorsorge für den Einkommensausfall durch Pensionsantritt, d.h. nach Absicherung aller Vermögenswerte und gegen Schadenersatzforderung von dritten, ist auch eine Vorsorge für die Pension sinnvoll und notwendig. Da aber die Pensionsvorsorge nur am Rande mit „Versicherung“ zu tun hat wird auf diesen wichtigen Bereich an dieser Stelle nicht weiter eingegangen.

Krankenversicherung

Die private Krankenversicherung bietet fast unendliche Möglichkeiten sich für den Krankheits- oder Therapiefall abzusichern.Doch hat jeder Luxus seinen Preis und deshalb sollte man in diesem Fall die persönliche Situation überprüfen und eine Kosten-Nutzen Analyse durchführen um zu entscheiden ob und wenn ja welche Bausteine sinnvoll erscheinen.

Erschienen im Magazin OnTop im Januar 2009. http://www.ontop-online.at/
Franz Ahm und Gregor Tauschitz sind beide Geschäftsführer der COBIS Vermögensberatung- und Versicherungsmakler GmbH, geprüfte Versicherungsmakler und betreuen etwa 3.000 Gewerbe- und Privatkunden.

Ist mein Kind Haftpflicht versichert?

Leidtragender eines Unfalls ist nicht nur derjenige, der einen Schaden erleidet, sondern oft auch der Verursacher des Malheurs. Vor allem, wenn er keine Privat-Haftpflichtversicherung besitzt, und, z.B. bei einem Fahrrad- oder Schiunfall mit Körperverletzung und eventuellem Verdienstentgang, den Schaden aus eigener Tasche bezahlen muss.

Meist ist bereits in der Haushaltversicherung eine Privat-Haftpflichtversicherung enthalten, in der grundsätzlich auch Ihre Kinder mitversichert sind. Das Problem dabei: Sollte Ihr Nachwuchs bereits über ein eigenes Einkommen, z.B. Lehrlingsentschädigung, verfügen, nach dem 25. Lebensjahr noch studieren oder bereits vollständig ausgezogen sein, erfolgt eine automatische Beendigung des Versicherungsschutzes – ohne vorhergehende Information.

Viele Jugendliche – und ihre Eltern – erfahren dann oft erst im Schadensfall, dass sie gar nicht mehr versichert sind! Sorgen Sie daher rechtzeitig vor und schützen Sie Ihre Familie durch eine Erweiterung Ihrer Haushaltsversicherung bzw. durch eine eigene Privat-Haftpflichtversicherung für Ihr Kind.