04/2009 Achten Sie auf den Kreditvertrag!

Schön langsam kommt Bewegung ins Baufinanzierungsgeschäft und einige Banken sind schon wieder recht aggressiv  am Weg, um Neukunden zu gewinnen.  Doch wie immer gilt:  „So prüfe, wer sich ewig binde“.

Im Angebot des Institutes steht nur selten die ganze Wahrheit, viel wichtiger ist der  Kreditvertrag, denn nur in diesem ist alles geregelt, was die zukünftige Gläubiger-/Schuldnerbeziehung betrifft. Sie unterschreiben ja auch den Kreditvertrag und nicht das Angebot. Deswegen ist es notwendig, nicht nur Angebote miteinander zu vergleichen, sondern auch das dementsprechende Vertragswerk der Banken unter die Lupe zu nehmen und da sind die Unterschie-de groß. Nicht selten wird aus einem „Super Angebot“ nach wenigen Jahren ein Kredit, der wie ein Klotz am Bein des Kunden hängt. In Anbetracht der Laufzeiten solcher Kredite von bis zu 30 Jahren, ist es aus unserer Sicht  äußerst  sinnvoll sich einige Tage mehr Zeit zu nehmen, um alle Vertragspunkte zu besprechen. Nutzen sie das Know-how unserer Finanzierungsspezialisten, damit auch Sier den bestmöglichen Kreditvertrag zu erhalten.

Lassen Sie sich daher unabhängig beraten! Denn nur eine unabhängige Finanzierungsberatung garantiert ihnen einen Überblick über alle am Markt verfügbaren Produkte und Varianten – von allen führenden Banken.

Cobis

COBIS 2008 Franz Ahm und Gregor Tauschitz

Erfahren Sie mehr unter 0800 – 808 160 oder unter www.cobis.at

05/2009 Schlafen Sie gut?

Immer wieder hört man von Notverkäufen und Zwangsversteigerungen. Immer wieder frage ich mich auch, wie es zu solchen Situationen kommen kann.

Viel Zeit und Arbeit wird in die Auswahl des passenden Objektes gesteckt, jedes Detail wird verhandelt und alles mögli-che wird unternommen um einen fairen Preis zu vereinbaren. Danach wird, leider viel zu selten, mit einem Spezialisten die optimale Finanzierung erarbeitet. Doch, wenn man der Statistik glauben darf, dann sind die Gründe für gravierende Zahlungsschwierigkeiten bei Wohnbaukrediten kaum das Objekt selbst oder gestiegene Zinsen, sondern:  plötzliche Arbeitslosigkeit, Unfall und Krankheit. Auch die Scheidung der Ehe gehört oft zu den Gründen, warum ein Objekt plötzlich abgestoßen werden muss. Dabei ist die Absicherung gegen Unfall, Krankheit und Arbeitslosigkeit gegen sehr geringe Prämien leicht möglich, es lassen sich sogar gegen einen etwaigen Zinsanstieg Obergrenzen vereinbaren. Viele Versicherungen bieten maßgeschneiderte Produkte für genau diese Risiken an und ein Rechtsanwalt oder ein Notar hilft ihnen auch familiäre Angelegenheiten im Vorhinein zu regeln.

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03/2009 Achtung, große Konditionsunterschiede!

Während die Zinsen für Immobilienfinanzierungen weiterhin niedrig bleiben und in Zukunft wohl noch einmal fallen werden, gibt es immer größer werdende Konditionsunterschiede zwischen den Banken.

Einige Banken „trauen“ wohl dem Häuselbauer nicht mehr über den Weg und verlangen derart hohe Aufschläge, dass einige Angebote für den Kunden schlicht unannehmbar werden. Wir beobachten derzeit Zinsunterschiede von bis zu 2,5% (!) in der Endkundenkondition. Offensichtlich spiegeln die großen Konditionsunterschiede auch die dementsprechend unterschiedlichen Refinanzierungsmöglichkeiten der Banken wieder. Glücklicherweise handeln die Institute höchst uneinheitlich und der Kunde kann, sofern er mit genügend Banken verhandelt, Topangebote bekommen. Ein normaler Wohnbaukredit sollte derzeit nicht mehr als 3,25% kosten. Wie immer, kann ich dem Kunden nur raten nicht auf professionelle Hilfe bei der Verhandlung von Immobilienfinanzierungen zu verzichten und sich mit einem  Spezialisten in Verbindung zu setzen.

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02/2009 Zinsen auf 5-Jahres Tief!

Einen zinsgünstigen Immobilien­kredit bekommt man derzeit leichter denn je. Die Zinsen für Wohnbaukredite sind in un­glaublichem Tempo gefallen.

So wie es derzeit aussieht, sind für kurze Fixzinsbindungen sogar noch tiefere Zinsen möglich. Bei langfristigen Zinsbindungen machen sich jedoch erste Stabilisierungstendenzen bemerkbar. So sind diese in den letzten Wochen sogar wieder gestiegen. Wer in der nächsten Zeit vorhat eine Immobilie zu erwerben oder ein Haus zu bauen, kann zurzeit aus einer großen Vielfalt an Finanzierungsvarianten wählen. Wer jedoch auf Sicherheit setzen will und langfristige Zinsbindungen ins Auge fasst, sollte sich schön langsam beeilen und die Konditionen festzurren, bevor die Zinsen  in diesem Segment wieder steigen.Doch sind die Angebote der Institute  sehr unterschiedlich, sodass sich ein unabhängiger Vergleich mehr denn je lohnt. So sind derzeit Eurokredite um nur knapp über 3 % zu haben. Man erinnere sich, dass Schweizer Franken Kredite noch vor wenigen monaten rund 4 % gekostet haben!

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12/2008 Jetzt Kredite sichern und Förderungen nutzen!

Die Zinsen fallen und wenn Sie vorhaben in der nächsten Zeit Wohnraum zu schaffen, schadet es nie sich frühzeitig die notwendigen Kreditlinien zu sichern.

die Staaten und die EU pumpen Milliarden in den Geldkreislauf und stützen vor allem die Banken massiv mit Garantien und Bargeld – profitieren sie davon. Vor allem bei den Förderungen ist Bewegung in den Markt gekommen und viele interessante Fördermöglichkeiten wurden bereits, oder werden in Zukunft verbessert. Auch die neue Landesförderung „Energiespar-1000er“ läuft an. Sanierer werden mit euro 1.000,-  (Einmalzahlung) unterstützt. Die Förderung erhält man sogar rückwirkend. Gefördert werden Dämmmaßnahmen (Wärmedämmung, Fenster, Türen nach außen), die zumindest  Euro 5.000,- gekostet haben. Aber Achtung: es steht nur Geld für 3000 Förderungen zur Verfügung!

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11/2008 Schlagen Sie der Finanzkrise ein Schnippchen!

Die aktuelle Finanzkrise  bietet Kreditnehmern die Chance auf neue, innovative Finanzierungsprodukte.

die Börsen erleben weltweit dramatische Kursverluste, die Bankenwelt ist  in Aufruhr, und als Käufer hat man fast den Eindruck, dass Fremdwährungskredite die einzige Möglichkeit waren,  ein Haus günstig zu finanzieren. Trotz allem gibt es auch heute viele  gute Finanzierungsangebote von Banken, Bausparkassen oder Versicherungen. Und wer sich noch nicht festlegen will, kann die Entscheidung meist mit einem Baukonto auf später verschieben. Es ist aber verständlich, dass jedes Institut nur zu den hauseigenen Produkten raten wird und kaum alternative – und damit vielleicht günstigere – Finanzierungen anbieten kann.

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Versicherung im Kleinunternehmen – Risikomanagement

Kurzartikel zur Absicherung des Unternehmers und des Unternehmens

Wichtig ist zu beachten dass die Versicherung nur ein Teil eines funktionierenden Risikomanagementes darstellt und dazu nicht nur der Versicherungsmakler zu Rate gezogen werden muss, sondern auch der Unternehmensberater, der Steuerberater, ihre Bank, die Mitarbeiter und vor allem Sie selbst sind gefordert!
Oft ließen sich unnötig hohe Versicherungsprämien vermeiden wenn Risikomanagement professionell und von allen Beteiligten betrieben würde. Risiken sind immer vorhanden und es ist schlicht unmöglich sämtliche Risiken auszuschalten, doch durch Erkennen und anschliesender Bewertung der vorliegenden Risiken ist es leicht möglich einen Großteil der Gefahren effektiv zu steuern.
Risikomanagement funktioniert immer nach dem selben Ablauf: Das bestehende Gesamtrisiko wird durch 1. Vermeidung, 2. durch Verminderung, erst 3. durch Abwälzung (Versicherung, Factoring, etc) soweit verringert, dass es akzeptabel wird das Restrisiko selbst zu tragen.

Wo zB. bei einem kleinen Unternehmen, durch Ausfall des Geschäftsführers ein hohes Risiko vorliegen kann, kann dies bei einer großen Firma, im selben Bereich nur ein sehr kleines darstellen. Wie schon erwähnt ist es daher nicht möglich pauschale Aussagen über die ideale Versicherung von Risiken zu geben da immer die individuelle Situation des Unternehmens und des Unternehmers vom Fachmann bewertet werden muss.

Grundsätzlich unterscheidet man im Gewerbebereich Dienstleister, Händler und Produzierende Betriebe oder Mischformen dieser. Zur Risikobeurteilung ist auch noch die Unternehmensstruktur- und Form sehr wichtig.

Haftpflichtrisiken
Schutz der passiven Vermögenswerte, d.h. Versicherung gegen Forderungen aus Schadenersatz. Jedes österreichische Unternehmen haftet mit seinem gesamten Vermögen für Schäden gegenüber Dritte (Kunden, wie auch Unternehmen). Gerade im Unternehmensbereich wird der Haftpflichtversicherung sicherlich die größte Wichtigkeit zugewiesen.

Betriebsunterbrechung
Schutz bei Betriebsunterbrechung, d.h. sollte aus bestimmten Gründen der Betrieb teilweise oder zu 100% unterbrochen sein, schützen diese Versicherung das Unternehmen vor Schäden durch Umsatzausfall. Diese Versicherungen zahlen zB. die weiter bestehenden laufenden Kosten inkl. den entgangenen Gewinn für den Zeitraum der Betriebsunterbrechung.

Sachversicherung
Schutz der aktiven Vermögenswerte, d.h. alle bestehenden Vermögenswerte, wie Betriebsgebäude, Produktionsmaschinen, Elektronik- und Computeranlagen, aber auch Einrichtung, Software, Datenbestand und Waren können gegen Beschädigung, Zerstörung bzw. Verlust versichert werden. Dieses Thema betrifft natürlich auch den eignen Fuhrpark und die Absicherung der Waren bei einem Transport.

Rechtsschutz
Schutz der eigenen Interessen, d.h. die Wahrung und Abwehr der Interessen des Unternehmens. Wie auch im Privatbereich können diese sehr teuer werden. Jeder Unternehmer sollte dafür vorsorgen, dass im Falle von gerichtlichen Auseinandersetzung die Kosten des Verfahrens und der Rechtsvertretung gedeckt sind – dieses betrifft vor allem auch die Beziehungen zu den Lieferanten und Kunden.

Forderungsausfall
Schutz gegen Forderungsausfälle, die Kreditschutzversicherung ist eine Möglichkeit die Solvenz der Kunden vor einem Geschäftsabschluß prüfen zu lassen. Sollte dieser dann nach Prüfung und Lieferung der Leistung nicht zahlungsfähig sein, tritt die Versicherung ein und leistet einen gewissen Anteil der offenen Forderung (70 – 80%).

Vorsorgen
Vorsorge für Zukunft, d.h. nach Absicherung aller Vermögenswerte und Absicherung gegen Schadenersatzforderung von dritten, ist auch eine Vorsorge für die Pensionen  der Unternehmer oder Führungskräften möglich und sinnvoll. Hier gibt es viele steuerlich sehr interessante Möglichkeiten. Beispielsweise die direkte Pensionszusage, die betriebliche Kollektivversicherung und den § 3 Abs 1 Z 15 des ESTG. Weiteres gibt es für E/A-Rechner und Unternehmen mit doppelter Buchhaltung die Möglichkeit, einen gewissen Teil nicht entnommene Gewinne steuerschonend ins Privatvermögen zu überführen.

Erschienen im Magazin OnTop im Januar 2009. http://www.ontop-online.at/
Franz Ahm und Gregor Tauschitz sind beide Geschäftsführer der COBIS Vermögensberatung- und Versicherungsmakler GmbH, geprüfte Versicherungsmakler und betreuen etwa 3.000 Gewerbe- und Privatkunden.

Wie viel Versicherung braucht der Mensch?

 

Fast jeder österreichische Haushalt zahlt weit über 2000 Euro jährlich für verschiedenste Versicherungen. Oft wird ein gar nicht geringer Teil dieses Geldes für Versicherungen ausgegeben, die nicht unbedingt notwendig oder zu teuer sind, auf der anderen Seite werden häufig wichtige Versicherungen, die unerlässlich wären, nicht berücksichtigt.

Wichtig ist, den eigenen Versicherungsbedarf grundsätzlich zu überprüfen. Dazu sollte überlegt werden, in welcher aktuellen Lebenssituation (vor allem Familien und Eigentumsverhältnissen) man sich befindet und ob dahingehend der angemessene Versicherungsschutz besteht. Dabei ist es notwendig, den eigenen Bedarf an Versicherungen seinen Lebensumständen anzupassen und ihn laufend zu aktualisieren. Dies gilt vor allem bei gravierender Veränderung der Lebensumstände, wie beispielsweise Wechsel des Berufsrisikos, Nachwuchs, Einkommenssprünge oder Erwerb eines Eigenheims. Vor allem in diesen Fällen bietet es sich an, eine Neustrukturierung der bestehenden Ab- bzw. Versicherungssituation durchzuführen.

Eine umfassende Anleitung zur perfekten Absicherung der persönlichen oder auch der betrieblichen Risiken ist pauschal weder möglich noch seriös und bedarf immer einer speziellen und individuellen Risikobeurteilung durch den Fachmann. Trotzdem soll versucht werden im folgenden Text exemplarisch auf die wichtigsten Bereiche für eine Privatperson einzugehen.

Haftpflichtversicherung

Schutz der passiven Vermögenswerte, d.h. Haftpflichtversicherung gegen Forderungen aus Schadenersatz. Jeder Österreicher haftet mit seinem gesamten Vermögen für Schäden gegenüber Dritte. Private Haftpflichtversicherungen werden meist im Paket mit Haushalts- und Eigenheimversicherungen verkauft. Dieser Bereich erhält zusätzliche Brisanz  bei Personen die beruflich mit  besonderen Haftpflichtrisiken konfrontiert sind, wie Manager, Prokuristen oder auch Aufsichtspersonen.

Unfall- und Berufsunfähigkeitsversicherung

Schutz der eigenen Arbeitskraft, d.h. bei längerer Arbeitsunfähigkeit, Berufsunfähigkeit bzw. Erwerbsunfähigkeit durch Krankheit oder Unfall sollte das aktive Einkommen geschützt sein. In der gesetzl. Unfall- und Sozialversicherung gibt es zwar Leistungen, aber diese sind deutlich geringer als das letzte Aktiveinkommen. Diese Lücke sollte bestmöglich geschlossen werden.

Sachversicherung (Eigenheim, Kfz, etc)

Schutz der Vermögenswerte, d.h. alle bestehenden Vermögenswerte, wie das Eigenheim, das neu erworbene KFZ usw. sollten umfassend versichert werden.

Rechtschutzversicherung

Schutz der eigenen Interessen, d.h. die Wahrung oder Abwehr persönlicher oder fremder  Interessen kann mitunter sehr teuer werden. Jeder sollte dafür vorsorgen, dass im Falle einer gerichtlichen Auseinandersetzung die Kosten des Verfahrens und der Rechtsvertretung gedeckt sind.

Pensionsvorsorge

Vorsorge für den Einkommensausfall durch Pensionsantritt, d.h. nach Absicherung aller Vermögenswerte und gegen Schadenersatzforderung von dritten, ist auch eine Vorsorge für die Pension sinnvoll und notwendig. Da aber die Pensionsvorsorge nur am Rande mit „Versicherung“ zu tun hat wird auf diesen wichtigen Bereich an dieser Stelle nicht weiter eingegangen.

Krankenversicherung

Die private Krankenversicherung bietet fast unendliche Möglichkeiten sich für den Krankheits- oder Therapiefall abzusichern.Doch hat jeder Luxus seinen Preis und deshalb sollte man in diesem Fall die persönliche Situation überprüfen und eine Kosten-Nutzen Analyse durchführen um zu entscheiden ob und wenn ja welche Bausteine sinnvoll erscheinen.

Erschienen im Magazin OnTop im Januar 2009. http://www.ontop-online.at/
Franz Ahm und Gregor Tauschitz sind beide Geschäftsführer der COBIS Vermögensberatung- und Versicherungsmakler GmbH, geprüfte Versicherungsmakler und betreuen etwa 3.000 Gewerbe- und Privatkunden.

Selbstgenutzte Immobilien sind immer eine sichere Anlage

 

Interview der Zeitschrift Immobilien-Maexx, Österreich.

 

Die COBIS-Finanzierungsexperten Franz Ahm und Gregor Tauschitz beantworten Fragen rund um das Thema „Immobilienkauf und Finanzierung“ vor dem Hintergrund der Krise auf den Finanzmärkten

 

Herr Tauschitz, die Menschen sind durch Berichte über die Situation an den Finanzmärkten verunsichert. Soll man heute überhaupt noch eine Immobilie erwerben und dafür Kapital aufnehmen?

Tauschitz: Immobilien zu kaufen macht immer Sinn. Ein Immobilienkauf bietet viele Vorteile, man baut selbst Vermögen auf und sichert sich die einzig vollkommen steuerfreie Pensionsvorsorge. Was man sich später an Miete erspart, ergibt eine schöne Zusatzpension, die durch die Wertsteigerung von Immobilien de facto inflationsgeschützt ist. Der Nutzen einer eigenen Immobilie bleibt also nach wie vor groß, daran hat und wird sich nichts ändern.

 

Herr Ahm, soll man angesichts der „Finanzmarktkrise“ und der erwarteten Rezession mit dem Immobilienkauf zuwarten und auf fallende Preise hoffen? Wird sich am Preisniveau der Immobilien in absehbarer Zeit etwas Gravierendes ändern?

Ahm: Ich glaube nicht, dass die Preise leiden werden. Sie sind ja auch in der Vergangenheit nicht über Gebühr gestiegen. Schnäppchen hat es immer gegeben und wird es immer geben. Bei der Immobiliensuche sollte man sich auf jeden Fall Zeit lassen und alle Faktoren für und wider eine Immobilie abwägen.

 

Wenn jemand nun eine Immobilie erwirbt, was muss er bezüglich der Finanzierung besonders berücksichtigen? Fremdwährungskredite werden ja momentan nicht vergeben.

Tauschitz: Die Zeit der Fremdwährungskredite ist vorläufig wohl vorbei. Es hat aber bereits in der Vergangenheit gegolten, dass man einen Fremdwährungskredit nur aufnehmen sollte, wenn man sich die Finanzierung auch mit einem Euro-Kredit locker leisten kann.

Die derzeitige Situation bietet durchaus positive Aspekte: So sind die Banken derzeit intensiv dabei, alternative Produktangebote zu erarbeiten, die günstige Zinsen bieten.

 

Franz Ahm: Es kommt immer auf einen gut ausgehandelten Kreditvertrag an. Dieser sollte größtmögliche Flexibilität bieten. Entscheidend auf dem Weg dahin ist ein kompetenter, seriöser Finanzierungsberater, der nicht nur über langjährige Erfahrung verfügt, sondern auch eine große Bandbreite an Partnerinstitutionen bietet.

 

Was mache ich, wenn ich schon in einer Fremdwährung finanziert bin?

Tauschitz: Auf alle Fälle aktiv werden, aber: Panik vermeiden, in Ruhe mit dem Berater analysieren, ob und was sich an der Ausgangssituation geändert hat. Kurse, Tilgungsträger, Restlaufzeit etc. müssen betrachtet werden, ebenso, welche Sicherheitsmechanismen bereits eingebaut sind und ob man sich nicht ohnehin noch in den vereinbarten Schwankungsbreiten befindet. Finanz- und Aktienmärkte waren noch nie statisch, doch sind die derzeitigen Schwankungen sicherlich außergewöhnlich und  benötigen besonderer Aufmerksamkeit. Ob und wann ein etwaiger Umstieg in den Euro sinnvoll ist, sollte ganz genau mit dem Finanzierungspartner besprochen werden –  übereilte Aktionen bringen selten etwas.

 

Ist es nun schwieriger geworden, überhaupt einen Kredit zu bekommen?

Tauschitz: Nein. Heute bekommt man bei gleicher Bonität einen Kredit gleich leicht oder schwer wie in der Vergangenheit. Auf Grund der höheren Zinsen lohnt es sich heute aber noch mehr, die Konditionen der einzelnen Banken, Bausparkassen und Versicherungen zu vergleichen.

Immer wieder wird nach Fixzinsangeboten gefragt. Gerade hier gibt es derzeit einige interessante Angebote: 10 Jahre Fixzinsgarantie um 5,5%, 5 Jahre bereits ab 5,25% und 2 Jahre Zinsgarantie sind bereits unter 5,2% zu haben. Diese Werte beziehen sich auf den Nominalzinssatz.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass ein Immobilienkauf nicht weniger attraktiv ist als in der Vergangenheit und sich durch Vergleich und kompetente Beratung auch heute und in Zukunft sichere und günstige Finanzierungsmöglichkeiten, auf die individuellen Möglichkeiten abgestimmt, finden lassen.

 

Das Interview führte Mag. Wilfried Pessentheiner

Clever finanzieren – alle Banken im Überblick

Der Weg zum günstigen Immobilienkredit führt über den unabhängigen Finanzierungsberater!

 

Kennen Sie das? Sie gehen von Bank zu Bank, müssen überall dieselben Fragen beantworten und wissen zum Schluss dennoch nicht, welches Angebot am günstigsten ist und Ihren Bedürfnissen am besten entspricht.

 

Die ersten unabhängigen Finanzierungsberater haben vor einigen Jahren eine kleine Revolution ausgelöst: Vorbei waren die Zeiten, als Kunden für ihre Immobilienfinanzierung wie lästige Bittsteller von einem Sachbearbeiter zum nächsten ziehen mussten. Denn Ihr unabhängiger Berater informiert Sie mindestens ebenso professionell, jedoch wesentlich umfassender als jede Bank, da er Ihnen alle am Markt verfügbaren Produkte und Finanzierungsvarianten anbieten kann.

 

Damit spart Ihnen Ihr Finanzierungsberater nicht nur viel Zeit und Nerven, indem er Ihnen den langwierigen Bankenmarathon abnimmt, sondern auch sehr viel Geld: Denn im Gegensatz zu einem Bankinstitut ist er nicht an hauseigene Produkte gebunden und schlägt Ihnen daher aus einer Vielzahl von Angeboten die für Sie besten Finanzierungsvarianten vor. Den Rest des Beitrags lesen »